10 Wege zum Reichtum

Nur wenige Menschen schaffen es zum erwünschten Reichtum. Doch die Wege zum Reichtum können recht vielfältig sein: vom strebsamen Arbeiten bis zu skurrilen Ideen – wir geben einen kleinen Überblick.

Reichtum durch Unternehmertum

Von nichts kommt nichts. Wer reich werden will, muss dafür arbeiten. Das hat man schon als Kind gehört. Und tatsächlich: Arbeit kann wirklich reich machen!

Was Sie dazu brauchen: Am besten eine unschlagbare Geschäftsidee, viel Durchhaltevermögen und idealerweise ein paar finanzstarke Investoren. Wenn das eigene Start-up erst mal vielversprechend läuft, leben Sie von den laufenden Einnahmen oder Sie verkaufen das Unternehmen.

Das klingt aufwändig, hart und langwierig. Nur gut, dass es noch allerlei andere Wege zu großem Reichtum gibt. Einen entscheidenden Vorteil hat diese Methode allerdings: Nur hier haben Sie den Erfolg selbst in der Hand.


Mit Glück zum großen Reichtum

Alle Spielerherzen träumen wahrscheinlich davon: Die Rede ist vom millionenschweren Lottogewinn.

Aber nicht vergessen: bei Glücksspielen sollte man nie mehr einsetzen, als man im Verlustfall problemlos verkraften kann. Denn natürlich gewinnt beim Glückspiel nicht jeder.

Das klingt aufwändig, hart und langwierig. Nur gut, dass es noch allerlei andere Wege zu großem Reichtum gibt. Einen entscheidenden Vorteil hat diese Methode allerdings: Nur hier haben Sie den Erfolg selbst in der Hand.


Mit Erfindergeist zu den Millionen

„Erfinde etwas, das man genauso sehr braucht wie Toilettenpapier, dann kommt der Reichtum von allein“.

Das hört sich im ersten Moment gar nicht so schwierig an – doch eine echte Marktlücke zu finden, gelingt nur wenigen.

Die IT-Branche ist für millionen- und milliardenschwere Erfindungen und Ideen in der gegenwärtigen Zeit die beste Adresse. Aber es muss nicht immer das nächste Facebook oder das nächste Google sein. Manchmal sind auch skurrile Ideen recht erfolgreich: So hat es der Erfinder von Santa-Mail gemacht, der Menschen mit Post von Santa Clause beliefert und damit Millionen gemacht hat. Ebenso ungewöhnliche Ideen: Künstliche Knochen als Kinderspielzeug oder Auto-Antennen-Smileys.


Millionär durch kluge Investitionen

Wer zur richtigen Zeit das richtige Investment macht, kann auch ohne große Arbeit viel Geld machen.

Doch so ehrlich muss man sein: wenn man mehr als ein paar Prozent Rendite erwirtschaften will, braucht man schon einen ausgeprägten Riecher für das richtige Geschäft – oder einfach viel Glück.

Ungünstigerweise braucht man für den großen Gewinn meist auch ausreichend Startkapital und Risikobereitschaft. Oder Sie machen es wie Kristoffer Koch. Bescheidene 27 Dollar hat der Student einst in die virtuelle Währung Bitcoins investiert und siehe da: Nach wenigen Jahren wurden aus dieser Investition annähernd 900 000 Dollar.


Das “Tausch-dich-reich”-Prinzip

In der Theorie klingt das wunderbar:

Was man so zuhause hat, kann den ersten Stein zum eigenen Traumhaus legen. Der große Reichtum liegt als Büroklammer auf Ihrem Schreibtisch oder als Luftballon in ihrer Küchenschublade. Vielleicht ist es auch ein alter Schuh, eine halb gerauchte Zigarette, eine leere Bierdose oder ein vollgekritzelter Schreibblock. Alles davon lässt sich schließlich tauschen – gegen etwas, das eine kleine Spur wertvoller ist. Immer so weiter und irgendwann hat man sein Ziel erreicht.

So hat es Kyle MacDonald zu Reichtum gebracht, der eine rote Büroklammer gegen einen Stift in Fischform tauschte. Aus dem Stift wurde ein handgemachter Keramiktürknauf. Aus dem Türknauf wurde ein Grill und der Grill wurde zum 100-Watt-Generator. Den Generator tauschte Kyle nach einigen Komplikationen gegen eine Instant-Party, die ihm ein Moderator gegen einen Motorschlitten abnahm. Eine Zweipersonenreise, ein Kleinlaster, ein Plattenvertrag, eine Jahresmiete, ein Date mit Alice Cooper, ein seltener Fan-Artikel der Band Kiss und eine Filmrolle lagen noch zwischen Kyle und dem frisch renovierten Farmhaus, das er nach einem Jahr der Tauschgeschäfte sein Eigentum nennen durfte.


Wie man sich reich sammelt

Kein Wunder, dass alle Menschen irgendwann Jäger und Sammler waren. Wer genügend jagt und sammelt, kann es schließlich zu großem Reichtum bringen. Mit der Jagd nach seltenen Autogrammen zum Beispiel. Mit raren Fanartikeln, Schallplatten, Gemälden oder Münzen. Von wegen Briefmarken sammeln ist etwas für Langweiler, denn sogar mit Briefmarken sind einige Menschen schon reich geworden

Rund € 18.000,- ist ein bestimmtes Autogramm der Beatles wert. Unter den Schallplatten sind solche wie die „Double-Fantasy“-LP von Mark Chapman sogar Hunderttausende Dollar wert und Gemälde wie Munchs “Schrei” sind sogar für über Hundert Millionen Dollar verkauft worden. Die wertvollste Münze der Welt ist mit etwa 8 Millionen Dollar wiederum der Liberty-Dollar von 1794. Unter den Briefmarkensammlern hat sich in jüngster Zeit zum Beispiel ein Dresdner Rentnerpaar einen Namen gemacht, das eine Ein-Cent-Marke aus dem Jahr 1861 mit der Prägung Benjamin Franklins besaß. Der Fehldruck in dieser Marke gab ihr einen Schätzwert von € 2,5 Millionen.


Mit Künsten zur Million

Dass man die Künste gerne mit dem Hungertuch in Verbindung bringt, ist eigentlich erstaunlich. Denn reich machen können sie andererseits genauso gut. Ob Musik, Literatur, Film, Fotografie oder Malerei – großes Talent kann mit großem Reichtum belohnt werden.

Was man außerdem braucht, ist das richtige Werbenetzwerk, ein Gespür für den Zeitgeist und den Willen, sich selbst dem Zeitgeist gemäß zu vermarkten.

Unter den Musikern hat es Lord Andrew Lloyd Webber sage und schreibe auf 1,2 Milliarden Dollar gebracht. Reichster Schauspieler ist mit 820 Millionen Dollar Jerry Seinfeld. Na gut, er hat sich schließlich auch noch als Autor verwirklicht. Apropos Autoren, denn unter ihnen gibt es so manch einen Bestseller-Millionär. Joanne K. Rowlings Vermögen wird mit Harry Potter und den daraus resultierenden Verkäufen der Filmrechte auf ein Jahreseinkommen von 300 Millionen Dollar geschätzt.


YouTube-Millionäre – mit großen Reden zum Erfolg

Wer reden kann, wird Politiker. Oder er wird YouTube-Millionär. Letzteres ist mit bedeutend weniger Arbeitsaufwand oder öffentlichen Gefahren verbunden. Gemeinsam haben die beiden Berufe aber das eine: Sie spalten die Menge mit ihren Ansichten.

Um mit YouTube großes Geld zu machen, braucht man heute nicht einmal mehr eine Filmausrüstung. Ran ans Handy, regelmäßig ein möglichst polarisierendes Homevideo in mittelmäßiger bis grenzwertig geringer Qualität gedreht und die Millionen dürfen eingesackt werden. Zumindest in manchen Einzelfällen.

Ein YouTuber mit Nickname Pewdiepie hat es vorgemacht: Mit YouTube-Videos über Videospiele kann man an großen Reichtum kommen. Andere YouTube-Millionäre lassen Frauenhände Spielzeug auspacken und geben dazu Kommentare ab, wie Disneycollectorbr es tut. Was haben sie alle gemeinsam? Sie leben letztlich von den Produkten oder Erfindungen anderer und machen Millionen, indem sie ihren Senf dazu abgeben. Besonders beliebt sind Parodien, wie die von Disneycartoys. Um die Figuren aus Disney-Filmen zu parodieren, verwenden sie zumindest selbst geschriebene Szenen. Oder Sie drehen Coaching-Videos, in denen Sie anderen wertvolle Tipps für den großen Reichtum geben. Und werden damit selber reich.


Millionenschwere Familienbande

Reiche Eltern, ein Millionärsonkel oder ein gut betuchter Ehepartner? Das ist für viele eine Traumvorstellung.

Wer dieses Glück nicht hat, muss sich eben etwas einfallen lassen, um das zu ändern. Sie wären nicht der erste Mensch, der sich beispielsweise für Geld adoptieren lässt. Die Adoptionssache hat zum Beispiel der ehemalige DSDS-Star Daniel Kübelböck durchgezogen. Eine 70-jährige Millionärin hat ihn damals adoptiert. Noch erfolgreicher war Prinz Marcus von Anhalt – Adoptivsohn von Frédéric von Anhalt, der nach Prinz Marcus’ Steuerhinterziehung allerdings die Adoption auflösen möchte.


Die Gründung eines Millionärstaats

Sich Reichtum erarbeiten, heiraten, sammeln, spielen, erfinden, reden – all das kann ja jeder?

Dann versuchen Sie es eben einen Tick einfallsreicher, gründen Ihren eigenen Staat und heben dort selbst Steuern ein. Was Sie dazu benötigen ist lediglich ein Stück Erde, auf das noch niemand Besitzansprüche gestellt hat. Na, dann mal los und entdecken, aber passen Sie auf, dass Sie im Nirgendwo nicht auf einen feindlich gesinnten Urstamm stoßen, der Ihrer Staatsgründung in die Quere kommen könnte.

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